Der Newsletter, preiswert und effektiv

...um neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kunden stärker an das Unternehmen zu binden. Newsletter-Kampagnen kosten sehr viel weniger als jede herkömmliche Marketingkampagne. Dies hat jedoch dazu geführt, dass der Begriff Spam dem E-Mail-Marketing seinen negativen Stempel aufgedrückt hat.

Ein klassischer Newsletter wird in regelmäßigem Turnus per E-Mail an einen mehr oder weniger gleichbleibenden Abonnentenkreis versandt. Meist enthält er mehrere kurze Statements zu bestimmten Themen. Weiterführenden Links liefern dem Empfänger Detailinformationen oder Produktangebote auf der Website des Anbieters. Das geht vom rein redaktionellen Newsletter einer Tageszeitung bis hin zum reinen Produktnewsletter eines Discounters oder Versenders.

Je nach Wunsch wird ein Newsletter entweder als Textmail, als HTML-Mail (farbig und mit Bildern) oder als Kombination daraus, dem Multipart verschickt: Die Multipart-Mail besteht aus einen HTML- und einen Textpart. Das E-Mail-Programm des Empfängers (bzw. die Einstellungen) entscheidet, was angezeigt wird.

1. Die wichtigsten Vorteile: Zeit und Kosten

Die Vorlaufzeit eines gestalteten Mailings beträgt nur 3 - 5 Tage, ein einfaches Textmailing ist in ein paar Stunden verschickt, bei einem Print-Mailing muss man jedoch in der Regel 3 Monate Vorlauf einplanen. Außerdem entstehen keine Materialkosten.

Eine E-Mail-Kampagne verursacht etwa 1/3 der Kosten von einem Print-Mailing.

2. Stellenwert

Heute ist etwa jeder zweite Deutsche online und die Nutzerzahlen steigen weiter. Die E-Mail ist mit 89 % der beliebteste Internetdienst. Berücksichtigt man noch, dass die E-Mail Werbung nur mit Einwilligung der Empfänger verschickt wird und diese Botschaften nicht gezwungenermaßen konsumiert werden müssen, wie z.B. die Werbeunterbrechungen im Fernsehen, ist auch die Akzeptanz höher. Somit stehen die Zeichen sehr gut für diese Werbeform.

3. Ergebnisse

Für Newsletter-Marketing gibt es keine "typische Zielgruppe". Im Bereich Verbraucher/Consumer sind etwa 45 - 70 % der Empfänger bereit, eine Werbe-Mail zu öffnen. Bei ansprechendem Inhalt und attraktivem Produkt- oder Dienstleistungsangebot klicken schließlich 5 - 15 % auf einen oder unterschiedliche Links, um weitere Informationen zu finden oder einen Kauf zu tätigen (Click-Through-Rate). Weitere 2 - 5 % werden schließlich zu Käufern oder Prospects (Conversion-Rate).

4.1 Wichtig

Am Bildschirm ist die Lesegeschwindigkeit wesentlich langsamer. Der Text muss deshalb kürzer und prägnanter sein, als im Print-Bereich. Eine bessere Strukturierung, mehr Absätze und klare Gliederung helfen dem Leser sich leichter zu orientieren. So werden z.B. nur die ersten 10 Zeilen konzentriert gelesen. Dann beginnt das Auge zu scannen. In der Print-Werbung hingegen kommt der Knaller zum Schluss.

Der Betreff der E-Mail (Subject) entscheidet in Bruchteilen einer Sekunde über Öffnen und Löschen - darauf ist also größte Sorgfalt zu verwenden.

4.2 Entscheidend

Die Gestaltung des Textes und besonders der Subject-Line - die den ersten Eindruck vermittelt und über Öffnen oder Löschen entscheidet - sollte daher mit Sorgfalt durchgeführt werden.

5. Automatisierung

Die geeignete Software vorausgesetzt, lassen sich sehr viele Prozesse beim Newslettermarketing automatisieren. Dies entlastet Sie und Ihre Mitarbeiter und spart Zeit und Kosten.

Mit einem Online-Formular für die Newsletteranmeldung lassen sich z.B. ohne großen Aufwand valide E-Mail-Adressen sammeln.

Eine gute Newslettersoftware unterstützt Sie beim Erstellen des Newsletters, beim Versand und bei der Bearbeitung von Rückläufern; über Schnittstellen können Sie zudem Drittsysteme (z.B. Online-Shop, CMS, CRM) anbinden.

6. Erfahrungswerte

Knapp 90 % aller E-Mail-Nutzer abonnieren einen oder mehrere Firmennewsletter und immerhin 70 % dieser Abonnenten lesen ihre Newsletter regelmäßig. Allerdings würden über 50 % der Newsletter kein zweites Mal abonniert werden. Viele Newsletter werden also eher "hingenommen", als dass man ihrem Erscheinen entgegenfiebert. Ihr Ziel muss es daher sein, bei den Abonnenten zu den gerne gelesenen Newslettern, den Newsletter-"Favoriten" zu gehören. Dies gelingt Ihnen, indem Sie alles unternehmen, was Ihren Newsletter für die Leser relevant macht und den Newsletter zugleich von Spam unterscheidet.

7. Fazit

Nach einer aktuellen Studie von über 1000 deutschen Firmennewslettern weisen 98 % aller Newsletter mindestens einen gravierenden Mangel auf. Diese Mängel betreffen rechtliche, inhaltliche und technische Fragen. Sie haben also in allen Bereichen großes Potential, um sich positiv von Ihrer Konkurrenz abzuheben. Nutzen Sie dieses Potential und wiederholen Sie nicht die Fehler Ihrer Mitbewerber. Setzen Sie Ihren Newsletter richtig ein und sowohl Sie, als auch Ihre Kunden werden viel Freude mit Ihrem Newsletter haben.